Eindrücke aus den letzten Lagern


Lagerbericht 2021

Danke Miriam Knechtle und Sereina Meienhofer für den Bericht!

 

 

Nach einer gefühlten Ewigkeit hiess es am 31. Juli 2021 endlich wieder – Welcome back im Jugend Brass Band Forum Ostschweiz. Nach einem Jahr Pause (coronabedingt) war die Vorfreude bei den Teilnehmenden besonders hoch. Am Samstagmittag trafen die motivierten Jugendlichen beim Arenenberg, im idyllischen Salenstein (TG) ein. Kaum angekommen und alle bekannten Gesichter begrüsst, durften wir die neu renovierte Turnhalle in das Gesamtprobelokal der A-Band umfunktionieren. Die B-Band führte die Proben wie gewohnt in der nicht weniger guten Werkstatt durch. Auch dieses Jahr konnten wir an den Registerproben von professionellen Musikern profitieren. Es waren dies Urs Itin (Solo-Cornet), Jon Flurin Buchli (2./3. Cornet), Paul Crognaletti (Flügelhorn / Es-Horn), Matic Tomazic (Bariton/Euphonium), Tobias Lang (Posaunen), Andrin Lüchinger (Tuba) und Lukas Rechsteiner (Schlagzeug). Tobias war zusätzlich Gastsolist und studierte mit beiden Bands je ein fantastisches Solostück ein. Die A-Band stand dieses Jahr unter der Leitung von Garry Cutt. Er gilt heute als einer der erfolgreichsten renommiertesten Dirigenten der Brass Band Szene weltweit. Am Dirigentenpult der B-Band stand dieses Jahr Sebastian Rosenberg. Der gebürtige Zuger forderte und förderte die Musikantinnen und Musikanten mit pädagogischem Geschick. Das Fazit nach der ersten Probe am Samstagabend: Aufwachen aus dem Corona-Pausenmodus – es liegt noch viel Arbeit vor uns.

 

 

Schwierige Zeiten

Nicht nur die Pandemie stellte das Jugend Brass Band Forum vor eine Herausforderung, auch der Mitgliederrückgang sorgt für Ungewissheiten. Dieses Jahr war es besonders schwierig, eine geeignete Besetzung zusammenzustellen. Am 1. April 2021 wurde dann auch zu einem «Krisenmeeting» aufgerufen. Wie steht es um die Zukunft des JBBFO?

 

Im Gespräch wurde schnell klar, dass niemand das Lager missen möchte. Es wurden nochmals alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass das Lager 2021 stattfinden konnte. Ein grosser Dank geht an die MUKO, die den enormen Aufwand nicht scheute, neue Mitglieder anzuwerben. Entstanden sind zwei großartige Bands, mit viel Teamspirit, die eine grandiose Lagerwoche geniessen konnten. Nebst den intensiven Probearbeiten wurden die gemeinsamen Abendstunden mit dem traditionellen «Mitternachtssnack» am Racletteofen genossen. Am Dienstagabend stand der legendäre Möhlmaster auf dem Programm. Auch dieses Jahr wurde viel gelacht, geklatscht und gefeiert. Einfach unglaublich, was für Darbietungen in so kurzer Zeit entstehen und an diesem Showabend aufgeführt werden.

 

Die Konzerttournee

Wie jedes Jahr fand das Konzert am Donnerstag in Salenstein statt. Leider konnten wir wegen schlechter Witterung das Openair Konzert nicht durchführen und mussten in die Turnhalle ausweichen - schade. Das Konzert war gut besucht und die Vorfreude der Musikantinnen und Musikanten war hoch. Coronabedingt war es für viele der erste Auftritt seit langem. Die Musikanten genossen den vollen Saal und den tosenden Applaus. Die harte Arbeit hat sich gelohnt. Doch auch das Publikum genoss den Abend und liess sich mit gutem Brass Band Sound verwöhnen. Die Freude an Musik war bei den Jugendlichen wie auch beim Publikum spür- und hörbar.

Das Konzert am Freitag fand zum ersten Mal im appenzellischen Trogen (AR) statt. Bewirtet wurden wir von der Brass Band MG Trogen, herzlichen Dank. Das Abschlusskonzert fand dieses Jahr nicht wie gewohnt bei der Schulanlage Aegelsee in Wilen bei Wil statt, denn aufgrund von Umbauarbeiten an der Schulanlage mussten wir auf den Stadtsaal Wil ausweichen. Der optisch wie auch akustisch wunderbare Saal gab uns für das letzte Konzert einen regelrechten Aufschwung.

Nach dieser kurzen und musikalischen Woche gehen die jungen Musikanten vollgetankt mit Motivation und viel Elan wieder zurück in ihre Dorfvereine. Herzlichen Dank an den gesamten Vorstand für die geleistete Arbeit. Das JBBFO 2021 wird uns in bester Erinnerung bleiben.

 

Ein spezieller Dank geht an Livio Camichel für seine Tätigkeit als Präsident während 9 Jahren.

Danke Livio!